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Infos zu Otomo's Manga Akira.

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Die Gesamtausgabe umfasst
insgesamt satte 2160 Seiten!

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Manga / Comic - Inhalt

Das Jahr 2030. In Neo Tokio plant man den Bau eines gigantischen Olympia-Stadions.
Es soll dort errichtet werden, wo das alte Tokio 38 Jahre zuvor während des III. Weltkrieges durch die Detonation einer neuartigen Superbombe zerstört wurde.

Als Kaneda eines Nachts mit seiner Motorradgang die «Alte Stadt» durchstreift, taucht wie aus dem Nichts plötzlich ein Kind mit den Gesichtszügen eines alten Mannes auf.
Bei dem Versuch, ihm auszuweichen, zerschellt Tetsuos Motorrad.
Sofort ist eine Armee Einheit zur Stelle.
Der kleine Mann jedoch ist verschwunden.
Und auch Tetsuo, den Kaneda und seine Freunde im Krankenhaus glauben, taucht nicht wieder auf.
Dafür macht Kaneda die Bekanntschaft von Kei und Ryu, die sich später als Mitglieder einer Untergrundorganisation entpuppen und sich ebenfalls für den kleinen Mann interessieren:
Sie wollen die geheimen Pläne der Regierung boykottieren, die «Alte Stadt» als Forschungslabor der Armee zu nutzen.
Zufällig begegnen sie dem kleinen Mann wieder, der übernatürliche Kräfte einsetzt, um zu entkommen.
Und wieder ist sofort die Armee zur Stelle.
Es kommt zu einem Feuergefecht zwischen Kei, Ryu und den Soldaten, währenddessen Kaneda dem offensichtlich kranken kleinen Mann alias Nummer 26 als Rache für Tetsuos Unfall eine geheimnisvolle Kapsel entwendet.
Am nächsten Tag taucht auf einmal Tetsuo wieder auf.
Er wurde in einem Armee-Krankenhaus behandelt, wo er sich am Abend wieder einfinden soll.
Doch Tetsuo meldet sich nicht zurück. Der Colonel setzt seine Männer auf ihn an...
(aus Carlsen Comic Art: Akira 2, 1991)
Eine genauere Inhaltsangabe findet ihr in den Infoboxen der einzelnen Bände.

Bild aus Band 16 - ein Mutant aus Tetsuo's Armee

Im Gegensatz zum Film ist der Manga wesentlich komplexer.
Während der Film mit der Zerstörung Neo Tokios nach dem Erwecken Akiras endet, wird im Comic durch diese 1. Zerstörung der 2. Teil eingeleitet.
Verursacht wird die Zerstörung durch Takashis Tod, der von Nezu erschossen wird.

Der dadurch entstehende Schmerz in Akira äußert sich in seiner Zerstörungskraft. Nach der Katastrophe taucht Tetsuo wieder auf, der nach dem Verlust seines Armes eine Erholungsause erhielt.
Mit Akira an der Spitze ruft er das Grosse Tokioter Reich aus um mit ihm zu herrschen.
Die weitere Handlung ist die Bewältigung des Chaos im apokalyptischen Neo Tokio, in dem mehrere Gruppen versuchen die Macht an sich zu reißen, sowie die Bekämpfung Tetsuos um noch größeres Unheil zu vermeiden.
Nachdem der Manga ziemlich furios begann, verringert sich das Anfangstempo zwischenzeitlich, was jedoch keinen Einfluss auf die Spannung hat. Statt Action tritt der mystische Teil und die Lösung des Falles in den Vordergrund, nämlich die Frage auf welchen Punkt sich Akira und Tetsuo hin entwickeln.

Im Manga treten auch Figuren auf, die im Film gar nicht, bzw. nur als Randfiguren erscheinen. Da wäre z.B. Akira selbst, der im Anime eher als metaphysische Kraft auftritt; erwähnenswert sind auch Miyako die im Film nur als endzeitlicher Freak erscheint oder Joker, Boss der Clowns, Weggefährte Kanedas im Kampf gegen Tetsuo.
Ebenfalls ist das amerikanische Militär vertreten, das mit Lieutenant Yamada aufklären soll, sowie das Expertenteam, das die Phänomene wissenschaftlich zu erklären versucht.
Als Freundin von Kei ist Chiyoko zu nennen, die mit ihrer Kampferfahrung so manchen Gegner in die Flucht schlägt.


Stil

Die ursprüngliche Zielgruppe definiert sich als 'Shounen' - männliche Teenager.
Für die Umsetzung der schwarz-weißen Mangaseiten zur kolorierten amerikanischen Ausgabe wurden einige Bugs entfernt; einige sind noch vorhanden, beispielsweise wird der Killersatellit FLOYD der Amerikaner zwar genannt - zu sehen ist jedoch SOL (Band 17).
Außerdem ist die westliche Buchausgabe 50 Seiten länger als die im Young Magazine veröffentlichte Fassung, was mit der Darstellung des westlichen Alphabets zu tun hat, das in kürzerer Schreibweise und horizontaler Lesefolge erscheint und von vorne - statt von hinten beginnt.
Das Spiegeln der Seiten war auch nicht immer möglich, da Inhalte falsch wiedergegeben werden (z.B. Rechtshänder), daher mussten viele Seiten neu gestaltet werden.

 

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